Wohnen wie alle anderen

Es gibt hierzulande eine Vielzahl unterschiedlicher Wohnformen. Die Single-Wohnung in einem Häuserblock im vierten Stock, das dreistöckige Reihenhaus mit Garten, Keller und Estrich, die 5er-WG im Stadtzentrum mit Dachterrasse. Die Möglichkeiten sind vielfältig – für Menschen ohne Behinderungen. Anders sieht es aus für Menschen mit Behinderungen. Lange Zeit konnten sie nicht wählen, wie sie wohnen. Die meisten von ihnen lebten in einer Institution. Heute haben sie endlich die Möglichkeit, ihre Wohnform selbst auszusuchen. Luniq unterstützt sie dabei und setzt den Wunsch der Betroffenen in den Fokus.

Ins Quartierleben eintauchen

Für luniq geht es nicht nur um das Wohnen in der eigenen Wohnung. Es geht vielmehr darum, dass Menschen mit Behinderungen ein vollwertiger Teil des Quartiers und der ganzen Gesellschaft werden. Das Angebot von luniq richtet sich an Betroffene, die nicht in einer stationären Einrichtung leben wollen, sondern in einem eigenen Zuhause und an solche, die bereits eine eigene Bleibe haben und Unterstützung suchen im Alltag.

Mit der Dienstleistung von luniq sind zudem übergeordnete Anliegen verbunden. Es geht generell um den Wandel im Behindertenbereich – von der Fürsorge zur Selbstbestimmung, von der Teilhabe, dem Mitgestalten und dem Leben von Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

Ein Traum wird wahr

Dass das Leben in den eigenen vier Wänden und mitten unter Nachbarinnen und Nachbarn möglich ist und wie es sich für einen Betroffenen anfühlt, darüber schreibt Daniel Rickenbacher. Der 26-jährige erzählt, wie er nach elf Jahren mithilfe von luniq den Sprung aus der Institution in seine eigene Wohnung geschafft und was sich für ihn damit verändert hat. Seine Geschichte ist inspirierend und zeigt sehr schön auf, wo die Angebote von luniq ansetzen.

Zwei Phasen, drei Ebenen

Luniqs Angebot gliedert sich in zwei Phasen: In der ersten Phase geht es darum, die Anliegen und das Bedürfnis der Betroffenen zu klären. Daraus lässt sich dann ableiten, welche Unterstützung nötig ist, die daraufhin in der zweiten Phase koordiniert und begleitet wird. Konkret sind das Schritte wie eine Wohnung suchen, eine Wohnung besichtigen, den Bedarf nach Assistenz definieren und dann auch bei der Suche nach geeigneten persönlichen Assistenzpersonen helfen. 

In jeder Phase und mit jeder Hilfestellung verfolgt luniq drei Ziele auf unterschiedlichen Ebenen. Auf der individuellen Ebene ist es die Wahl der Wohnform und das Recht auf selbstbestimmtes Wohnen. Auf der gesellschaftlichen Ebene unterstützt luniq Betroffene bei ihrem Leben im Quartier, nutzt dabei bestehende Strukturen und Ressourcen in deren Lebens- und Sozialraum und trägt zur Inklusion bei. Auf der dritten Ebene, der behindertenpolitischen, bietet luniq die Dienstleistungen unabhängig eines institutionellen Rahmens, aber in Kooperation mit bestehenden Einrichtungen an und ermöglicht dadurch Innovationen im Behindertenbereich.

Wohnen wie wir – das ist luniq. Ein gesellschaftlicher Wandel hin zu einer inklusiven Gemeinschaft.

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Pexels: Ivan Samkow

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